Mitochondriopathien sind Erkrankungen, deren Symptome auf die verminderte Energiebereitstellung auf zellulärer Ebene durch die Mitochondrien zurück zu führen sind. Studien schätzen, dass etwa 1 von 4.000 bis 5.000 Menschen von einer klinisch relevanten Mitochondriopathie betroffen sind. Damit gehören sie zu den häufigsten erblichen Stoffwechselerkrankungen.
Die Symptome können praktisch jedes Organsystem betreffen. Besonders, wenn mehrere Organe betroffen sind, bei Belastungsintoleranz, Muskelschwäche, neuronalen Defiziten oder einer Kombination, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass eine Fehlfunktion der Mitochondrien mit eine Rolle spielt.
Dr. Bodo Kuklinski, ein Pionier der mitochondrialen Medizin, weist darauf hin, dass die medizinische Forschung immer mehr Zusammenhänge zwischen mitochondrialer Dysfunktion und chronischen Zivilisationskrankheiten entdeckt. Seiner Erfahrung nach lassen sich gerade scheinbar austherapierte Patienten häufig erfolgreich behandeln, wenn man die Therapie auf die Mitochondrien ausrichtet.
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Erkenntnisse nach Kuklinski
Dr. Bodo Kuklinski, Facharzt für Innere Medizin und Umweltmedizin, gilt als Pionier der mitochondrialen Medizin. In seinen Publikationen betont er, dass «die Zukunft der Medizin in den Mitochondrien liegt». Er beschreibt, dass nahezu jede Zelle energieversorgt wird und Mitochondrien an vielen wichtigen Prozessen (Entgiftung, Apoptose, Biosynthesen) beteiligt sind bzw. die Energie dafür liefern.
Kuklinski zufolge erklärt eine mitochondriale Fehlfunktion eine große Bandbreite an Symptomen – von Erschöpfung über chronische Stoffwechsel- und Autoimmunstörungen bis hin zu Depressionen und Neurodegeneration.
Wer „seine Therapie auf die Mitochondrien ausrichtet“, kann nach seiner Erfahrung vielen chronisch Kranken helfen.
Er hat in seinem Buch und klinischen Arbeiten zahlreiche Therapievorschläge zusammengetragen, die von gezielter Mikronährstoffgabe über Entgiftungsmaßnahmen bis hin zu Hypoxie- und Bewegungstherapien reichen. Dabei plädiert er stets für einen naturgemäßen Ansatz.
Statt einzelne Nährstoffe in Überdosis zu geben, empfiehlt Kuklinski ausgewogene Substanzkombinationen in körpergerechter Form und Konzentration.
Seine Grundbotschaft spiegelt sich in den Konzepten von LaVie wider: Komplexpräparate mit natürlichen Cofaktoren und Pflanzenstoffen können die Zellkraftwerke effektiv unterstützen.
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