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Die letzten beiden Jahre haben in einer bisher nicht bekannten Weise gezeigt, wie sehr wir auf ein kraftvolles reaktives Immunsystem angewiesen sind. Die Unterstützung der optimalen Funktion des Immunsystems ist auch eine Frage der richtigen Ernährungsstrategien. Verschiedene Nährstoffe sind für die Ausprägung der angeborenen und adaptiven Immunität essenziell.

Trotz aller Komplexität lässt sich das vernetzte Ineinandergreifen des Immunsystems auf drei Ebenen beschreiben: Die erste Ebene sind die epithelialen Barrieren (Schleimhäute), die zweite Ebene sind die zellulären Abwehrmechanismen und die dritte die humoralen Reaktionen (Antikörper). Für die Aufrechterhaltung dieser komplexen vernetzten Funktionen ist eine ausgewogene Versorgung mit Nährstoffen erforderlich. Ein Mangel an Nährstoffen schwächt die Immunität und erhöht das Risiko einer Infektion.

Immunrelevante Nährstoffe wie Selen, Zink, Coenzym Q10, Vitamin C, D, E und die Gruppe der B-Vitamine, Alpha-Liponsäure, NAC sowie Glutathion sind für ihre immunmodulierenden Eigenschaften allgemein anerkannt und können zur Unterstützung des Immunsystems bei viralen Infekten und der Reduktion damit einhergehenden Komplika­tionen angewendet werden. Die gleichzeitige Kombination von pflanzlichen Wirkstoffen (wie Flavonoide, Phenole, Catechine oder Bitterstoffe) und Fettsäuren (Gamma-Linolen-Säure, Omega-3-Fettsäure) zum Schutz und zur Regeneration versorgender Gefäß­systeme und der Regulation überschießender Immunreaktionen haben sich als die beste Erfolgs­strategie herausgestellt.

Nährstoffe – die zentralen Player für ein funktionierendes Immunsystem

Wer seinen Köper ausreichend mit diesen Nährstoffen versorgt, optimiert damit die Funktion seines Immunsystems. Oxidativer Stress und Entzündungen werden minimiert. Gleichzeitig reduziert die Verbesserung der Energiebereitstellung und Regenerationsfähigkeit zellulärer Barrieren die Komplikationshäufigkeit und Intensität lang anhaltender Beeinträchtigungen.

Ein wichtiger Schlüssel neben der antioxidativen Intervention ist die Verminderung des Entzündungsdrucks an Schleimhaut, Gefäßoberflächen und im Bindegewebe. Zahlreiche Fallzahlen und Anwendungen lassen heute schon einen Rückschluss zu, dass die gemeinsame kurmäßige Anwendung über einen Zeitraum von mehreren Wochen bis hin zu Monaten die notwendigen Veränderungen im Körper initiiert, steuert und begleitet. Wir haben die Anwendung optimal ausbilanziert und körpergerecht gestaltet, um den besten nachhaltigen Erfolg zu bringen.

Diese Informationen sind ausschließlich für Ärztinnen und Ärzte sowie Therapeutinnen und Therapeuten aufbereitet. Die angegebenen Erfahrungswerte entstammen der therapeutischen Praxis und sind ein allgemeiner Therapieansatz auf Basis vieler gesammelter Erfahrungswerte. Viel Erfolg wünscht LaVie.
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Titelbild: Jenny Sturm – stock.adobe.com.

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