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Klimakterium als Chance

LaVie: Was passiert im Klimakterium eigentlich?
Christof Dietrichsteiner: Wie in vielen Bereichen des Körpers verarmen gewissen Prozesse im Zuge des Erreichens eines höheren Alters. Im Hormonbereich beginnt das faktisch mit der Pubertät und der allmählichen Geschlechtsreife und endet im Klimakterium und dem Ende der Geschlechtsreife bzw. Reproduktionsfähigkeit. Viele Einflüsse die heutzutage auf den modernen Menschen eintreffen, können diesen Prozess leider beschleunigen.

 

LaVie: Klimakterium beim Mann – wie bitte???
Christof Dietrichsteiner: Das Klimakterium, das ja ganz generell gesagt das Verarmen der hormonellen Ausschüttung ist, betrifft beide Geschlechter. Viele Jahre wurde es nur Frauen zugeschrieben, jetzt aber ist bewiesen, dass das auch bei Männern so ist. Wie bei der Frau klassisch oft Hitzewallungen und Schweißausbrüche an der Tagesordnung stehen, wird der Mann durch nachlassende Hormonbildung oft launisch, träge und antriebslos und neigt zur Fettleibigkeit.

 

LaVie: Phytohormone sind die bessere Wahl, warum?
Christof Dietrichsteiner: Die Unterstützung mit pflanzlichen Phytohormonen ist eine ideale Alternative! Sie unterstützen den Körper darin, das bilden zu können was er braucht.  Durch Phytohormone (z.B. Genistein, Diosgenin..) bekommt der Körper die Möglichkeit, schneller selbst Hormone aus Vorstufen bilden zu können. Das hat den Vorteil hier risikoarm bzw. nebenwirkungsarm eine Entlastung der „Achterbahnfahrt der Hormone“ anbieten zu können.

 

LaVie: Welche Phytohormone werden eingesetzt?
Christof Dietrichsteiner: Wir verwenden in unseren Produkten schon seit vielen Jahren z.B. pflanzliche Stoffe wie Yamswurzelextrakt, Rotklee, Soja, Bockshornklee, als auch Brennnessel. Diese Quellen prohormoneller Stoffe werden gut verwertet und können gut eingesetzt werden. Der Extrakt der Yamswurzel, mit seiner Hormonvorstufe Diosgenin, bietet eine breite Basis für die Bildung vieler Hormone. Deswegen wird die Yamswurzel sowohl bei Männern als auch Frauen in allen Altersstufen zur Anwendung gebracht, wenn sich hormonell eine therapeutische Barriere gebildet hat.

 

LaVie: Im Klimakterium treten ja auch häufig Knochenschwächen, Knochenschäden oder Defizite in der Knochendichte auf, gilt das auch für Mann und Frau?
Christof Dietrichsteiner: Grundsätzlich betrifft das Thema Osteoporose verstärkt Frauen, das ist begründet in alten „Mustern“, verstärkte Bewegung und die Wirkung von direktem Sonnenlicht auf der Haut verstärken die kindliche Knochenbildung und die gesunde Mineralisation. Die Bildung wie auch die Erhaltung des gesunden Knochens ist ein abgestimmtes Wechselspiel von Bewegung, Hormonhaushalt und Nährstoffversorgung. Besonders bei den Knochen und Zähnen zeigt sich deutlich, dass dem Körper die richtigen Nährstoffe (Mineralstoffe) zugeführt werden müssen. Ansonsten werden körpereigene Depots aufgelöst, um an eingelagerte Nährstoffe zu gelangen, wenn diese nicht ausreichend zugeführt werden.

 

LaVie: Kann man vorbeugen?
Christof Dietrichsteiner: Selbstverständlich, sehr gut sogar! Die hormonellen Schwankungen können zur Demineralisation des Knochens führen und dies ruft Brüchigkeit hervor. Hier kann man gezielt mit Yams (Diosgenin) und  Vitamin D3/K2 vorsorgen. Die Vitamine unterstützen den Erhalt und die Mineralisation der Knochen und die Pflanzenhormone gleichen die Hormonschwankungen aus. Erfolgreich wird auch Osteoprotect zur Prävention eingesetzt, es bringt notwendige Nährstoffe für Knochenbildung und Regeneration bzw. Verstärkung der Mineralisierung des Knochens ein. Die ideale Grundvoraussetzung ist natürlich eine ausreichende Basen- bzw. Mineralstoffzufuhr (Calcium, Kalium, Magnesium, Phosphor).

 

LaVie: Was tun bei Hitzewallungen?
Christof Dietrichsteiner: Hitzewallungen können durch eine mineralstoffarme Ernährung mit zu wenig Basenbildner begünstigt werden. Unbedingt ratsam: die Mineralstoff-Vitamin-Hormon-Mangelversorgung ausgleichen!

Vor allem gilt:
Mehr Bewegung, viel Flüssigkeit, viel gesundes Essen (vor allem basische Ernährung: Knollen und Wurzelgemüse).
Wenig Gebratenes, wenig Geräuchertes, wenig Geselchtes, nichts Gepökeltes, um dem Körper nicht noch zusätzlich Mineralstoffe zu entziehen und natürlich den Mineral-Hormonhaushalt ausgleichen!